Kosten & Kostenerstattung


Kosten für homöopathische Behandlungen

Termine in der Heilpraxis:

Erstanamnese (inkl. Fallausarbeitung und Materia-Medica-Recherche)
   Erwachsene (chronisch), ca. 120 min: EUR 200,-
   Kinder ab 7 Jahre (chronisch), ca. 120 min: EUR 200,-
   Babies und Kinder bis 6 Jahre (chronisch), ca. 90 min: EUR 170,-
   Akut-Behandlung, ca. 30-60 min: EUR 50,- bis 100,-
Folgeanamnese, ca. 30-60 min: ca. EUR 70,-
Hausbesuche, schriftliche Berichte etc. berechne ich im Rahmen der üblichen Vergütungen.

 

Telefonate und E-Mails:

Verlaufskontrolle, Beratung etc. per Telefon oder schriftlich: je nach Aufwand
EUR 5,- bis 30,-
Folgeanamnese, telefonisch oder schriftlich: wie Praxis-Termin

Bei Kontakt nach 20 Uhr sowie an Wochenenden oder Feiertagen erlaube ich mir, gegebenenfalls einen Aufschlag zu berechnen.

Im Sinne einer sorgfältigen und qualitiativ guten Behandlung weise ich darauf hin, dass Telefonate oder Korrespondenz per E-Mail eine Behandlung sinnvoll ergänzen, aber den persönlichen Kontakt nicht ersetzen können.

 

Bitte beachten Sie, dass das Honorar bei deutlich größerem Aufwand  dementsprechend höher ausfallen kann.

 

Kosten für Arzneimittel:

Homöopathische Arzneimittel sind im Vergleich zu konventionellen Medikamenten sehr günstig und reichen meist über einen langen Zeitraum. In den meisten Behandlungsfällen bewegen sich die Preise im Bereich von einigen Euro pro Monat.

Kostenerstattung

Private Krankenversicherungen bieten Tarife an, in denen die Kosten für homöopathische Behandlungen durch Heilpraktiker zumindest teilweise übernommen werden. In welcher Höhe genau, das hängt von Ihrer Versicherungsgesellschaft und von Ihrem speziellen Tarif ab. Bitte erkundigen Sie sich, bis zu welcher Grenze und unter welchen Bedingungen Ihnen die Kosten erstattet werden!
 
Auch Behilfe-Versicherte haben Anspruch auf eine Teilerstattung der Behandlungskosten.
 
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten für Heilpraktiker-Behandlungen bisher leider nicht. Es gibt nur wenige Ausnahmen: So erstattet die IKK Südwest die Kosten für homöopathische Behandlungen bei qualifizierten Leistungserbringern (sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker) immerhin bis zu 150,- Euro, bei mitversicherten Familienangehörigen bis 300,- Euro. Einige andere Krankenkassen erstatten zwar teilweise die Kosten, aber nur wenn die homöopathische Behandlung von einem Vertragsarzt durchgeführt wurde. Diese Regelung erscheint aus Patientensicht nicht sehr sinnvoll, da viele Ärzte nur eine vergleichsweise kurze homöopathische Ausbildung absolviert haben, während die Behandlung durch einen homöopathisch jahrelang ausgebildeten Heilpraktiker von diesen Krankenkassen nicht anerkannt wird. Aber das ändert sich vielleicht noch - die IKK Südwest macht das ja schon vor.
 
Als Abhilfe bietet sich derzeit der Abschluss einer Zusatzversicherung an. Viele Versicherungsgesellschaften führen mittlerweile sehr kostengünstige und interessante Tarife im Angebot. Es lohnt sich, sich hier schlau zu machen - besonders für Eltern, die Ihre Kinder homöopathisch behandeln lassen möchten!

Steuerliche Absetzbarkeit von Behandlungskosten

Auch wenn Ihre Krankenversicherung die Behandlungskosten nicht oder nicht voll übernimmt, so gibt es dennoch eine Möglichkeit zur finanziellen Entlastung: Sie können die Behandlungskosten nämlich bei der Steuer angeben!
Der Bundesfinanzhof in München entschied in seinem Urteil vom 26. Februar 2014 (Aktenzeichen VI ZR 27/13), dass die Kosten auch für homöopathische Behandlungen grundsätzlich als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer geltend gemacht werden können. Diese Behandlungen müssen vorab NICHT von einem Amtsarzt oder vom medizinischen Dienst der Krankenkassen abgesegnet werden, es reicht die Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers.
 
Den Text des Urteils finden Sie HIER, eine Erläuterung dazu HIER.